Vom Winde verweht

(sk) 28.05.2022 Am Morgen des dritten Tour-Tages stand die Etappe von Göttingen nach Hameln an. Die Radler glaubten, den anspruchsvollsten Tag – die Königsetappe – geschafft zu haben? Aber Wind ist ungerechter als ein Berg! Wir hatten 100 Kilometer lang keinen Wind, sondern gefühlt Sturm (allerdings sagt man im Norden: „Solange die Schafe noch Locken haben, ist kein Wind“). Im Mittel waren es 30 km/h Wind vom Start bis ins Ziel. Die erste Pause fand in einem kleinen Kaffeehaus nach ca. der Hälfte der Strecke statt. Es wurden frische Waffeln mit Vanilleeis und Sahne serviert. Lecker war´s!

Nach der Mittagspause mussten weitere 50 Kilometer gegen den Sturm bewältigt werden. Ein zusätzlicher Regenschauer zwang die Gruppe, sich auf einem Privatgelände unterzustellen und so machte man um 15:00 Uhr Mittag. Kurz vor dem letzten Spendenstop des Tages baute „Pannen-Seppel“ seine Führung bei den Platten aus und erhöhte auf den dritten Platten der Tour. Zum Glück geschah dies direkt an einem Paulaner-Biergarten an der Weser. Danke Sepp!

In Hammeln wurden wir von der Fa. ProOffice ganz herzlich empfangen und nahmen weitere Spendengelder ein. Am Ende des Tages konnten wir Spenden in Höhe von 1.450,- € verzeichnen und das Spendenkonto auf eine Summe von 67.694,- € erhöhen.

Auch wenn der ein oder andere sich am liebsten keinen Meter mehr aus den gemütlichen Möbelstücken der Ausstellung des Büroausstatters bewegt hätte, statteten wir dem „Rattenfänger-Denkmal“ in Hameln noch einen kurzen Besuch ab und stärkten uns im Restaurant „Ambrosia“ für den nächsten Tag. Auch in diesem Lokal konnten wir eine weitere, unverhoffte Spende von dem Wirt in Empfang nehmen (Danke!)